Gefahren im Wald und Gegenmaßnahmen


Zecke (Bildquelle: Wikipedia)




Tetanus (Wundstarrkrampf)
Tetanuserreger sind im Waldboden und im Darm von Mensch und Tier verbreitet. Deshalb ist ein effektiver Impfschutz gegen Tetanus unbedingt notwendig.

Fuchsbandwurm
Die Eier des Fuchsbandwurmes werden hauptsächlich durch Fuchskot verbreitet. Das Händewaschen im Wald ist deshalb besonders wichtig, um eine eventuelle Infektion mit dem Fuchsbandwurm vorzubeugen. Beeren werden von uns erst in einer Höhe von 1 Meter gesammelt und vor dem Verzehr gewaschen oder gekocht. Auch Kräuter werden gereinigt.

Tollwut (Viruserkrankung)
Um eine Infektion mit Tollwut zu vermeiden, soll niemals ein aufgefundenes Tier angefasst werden. Zur Infektion kann es durch Biss oder Kratzen eines Tieres kommen. Auch Impfköder dürfen nicht angefasst werden.

Zecken
Um den Kindern während des Kindergartentages sichtbare Zecken entfernen zu dürfen, bitten wir die Eltern bei Aufnahme des Kindes hierfür um ihr Einverständnis. Die Einstichstelle wird von uns mit Kugelschreiber gekennzeichnet, damit sie einige Tage auf Rötung beobachtet werden kann. Damit die Kinder möglichst ohne Zecken wieder nach Hause kommen, achten wir auch im Sommer auf lange Kleidung und dass die Socken über die Hosen gezogen werden. Wegen der Impfung gegen FSME empfehlen wir, sich vom Hausarzt beraten zu lassen. Nach jedem Waldaufenthalt müssen die Kinder trotzdem von den Eltern am gesamten Körper auf Zecken abgesucht werden, um diese so schnell wie möglich zu entfernen.

An der Zecken-Problematik wird deutlich, wie die Kinder bei uns im Waldkindergarten lernen mit Gefahren umzugehen, sie zu erkennen und Ruhe zu bewahren.




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