05.07.2021: Rücknahme von Einschränkungen

Betriebsbeschränkungen in Kitas wegen Corona-Virus


Kitas wieder im Regelbetrieb unter Hygienemaßnahmen

Die Landesregierung bittet weiterhin um besonnenes und achtsames Verhalten

Die Anstrengungen, die Eltern und Fachkräfte gemeinsam in den vergangenen Monaten unternommen haben, um die Pandemie einzudämmen, haben mit der nun beschleunigten Impfkampagne dazu beigetragen, dass weitere Rücknahmen von Einschränkungen in der Kindertagesbetreuung möglich sind. Die Landesregierung bittet die Bevölkerung in ihrer Pressemitteilung vom 22.06.2021 weiterhin um besonnenes und achtsames Verhalten, um das Erreichte nicht zu verspielen.

Die Kindertagesstätten werden spätestens ab dem 05.07.2021 wieder ihren normalen Betrieb (unter Beachtung von Hygienemaßnahmen) im Rahmen der vertraglich zugesagten Öffnungszeiten aufnehmen. Der bisherige Betrieb mit konsequenten Gruppentrennungen kann jedoch nicht mehr aufrecht erhalten werden, da dieses System mit dem vorhandenen Personalbestand nicht zu leisten ist. Das Coronakabinett des Landes Hessen hat diese Entscheidung getroffen, da aufgrund der günstigen Infektionslage keine Erfordernis mehr gesehen wird, weiterhin die Betreuung in getrennten Gruppen durchzuführen. Die Betreuung in Kindertageseinrichtungen erfolgt im Regelbetrieb unter Hygienemaßnahmen nach Maßgabe des Hygienekonzeptes des Landes für Kinderbetreuungseinrichtungen.

Unabhängig davon bleiben aber die Regelungen der Bundesnotbremse beim Überschreiten einer 7-Tage-Inzidenz von 165 im jeweiligen Landkreis oder der kreisfreien Stadt bestehen. In diesen Fällen darf weiterhin nur eine Notbetreuung stattfinden. Mit dem Vierten Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite (4. COVIfSGAnpG) wurde das Infektionsschutzgesetz (IfSG) dahingehend geändert, dass ab dem 24.04.2021 bundesweit einheitliche Maßnahmen in Abhängigkeit von bestimmten Sieben-Tage-Inzidenzen umsetzen sind. Für die Kinderbetreuung in Hessen heißt das:


29.04. bis 09.05.2021: Notbetreuung in den Kitas


Internetseite des Hessischen Sozialministeriums zur "Bundes-Notbremse": Bitte hier klicken

Der Kreis Bergstraße hatte am 27.04.2021 bestätigt, dass die Sieben-Tage-Inzidenz des Kreises Bergstraße am dritten Tag in Folge den Inzidenzwert von 165 überschritten hat. Damit griff die Regelung des Bundes-Infektionsschutzgesetzes, wonach die Kindertagesstätten ab dem übernächsten Tag in den Modus der Notbetreuung übergehen müssen. Ab dem 08.05.2021 wurde der Kreis Bergstraße wieder in die 150er-Stufe der Bundesnotbremse zurückgestuft.


Wer darf die Notbetreuung in Anspruch nehmen?


Zur Teilnahme an der Notbetreuung berechtigt sind Kinder, sofern

Regelung für die Kitagebühren:

Für Schließtage, die entweder behördlich angeordnet oder aufgrund einer Trägerentscheidung entstanden sind und im Zusammenhang mit der Coronainfektionslage stehen, werden den Eltern die städtischen Betreuungsgebühren zu 100 % im Nachhinein erstattet. Die Regelung für Eltern, die die Betreuung ihrer Kinder in einer Kindertagesstätte nicht in Anspruch nehmen und diese stattdessen zu Hause betreuen, ist jedoch mit dem 23.05.2021 ausgelaufen.

Bitte beachten Sie folgende Betretungsverbote:

Ein Betretungsverbot gilt weiterhin für alle Personen mit COVID-19-Krankheitssymptomen. Danach dürfen Personen (Kinder, Beschäftigte und sonstige Erwachsene) die Kindertageseinrichtung nicht betreten,

Das Betretungsverbot gilt

1. im Fall des Satz 1 Nr. 1 bis zur Vorlage eines negativen PCR- oder PoC-Antigentest-Nachweises,
2. im Fall des Satz 1 Nr. 3 bis zum Vorliegen des Ergebnisses eines frühestens am Vortag durchgeführten PCR-Tests

des Kindes oder des betroffenen Angehörigen, das nachweist, dass keine Infektion mit SARS-CoV-2 vorliegt.

Einem Test nach Satz 2 steht gleich, wenn das Kind oder der betroffene Angehörige geimpfte oder genesene Person im Sinne des § 2 Nr. 2 und 3 oder Nr. 4 und 5 SchAusnahmV (COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung) ist:


COVID-19-Antigen-Selbsttest für Kinder in Viernheimer Kindertagesstätten

Die Stadt Viernheim stellt den Viernheimer Kindertagesstätten kostenlose COVID-19-Antigen-Schnelltests zur Verfügung zu stellen. Diese Aktion ist ab 19.04.2021 zunächst für vier Wochen konzipiert. Wir erhoffen uns Ihre Unterstützung, da die Einführung von Schnelltests für Kita-Kinder auch mehr Sicherheit für das Personal in den Kindertagesstätten ermöglicht.

Es handelt sich um den Safecare Bio-Tech ONE STEP RAPID TEST, der als Nasaltest anzuwenden ist, d. h. mit einem Tupfer wird Probenmaterial aus den beiden vorderen Nasenhöhlen entnommen (kein Nasen-Rachenabstrich). Der Test ist vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen.

Testanzahl: Pro Woche zwei Tests, wobei die Tests in zwei Verteilaktionen von den Kitas an die Eltern ausgegeben werden sollen.

Was müssen Sie als Eltern erbringen?


Die Stadt Viernheim hat die Selbsttest-Aktion bewusst niederschwellig angelegt:


Downloads zu den Selbsttests für Kinder:

Anwendungshinweise zu Corona-Selbsttests bei Kindern: Bitte hier klicken [436 KB]
Anwendungsinformation Schnelltest SAFECARE Bio-Tech: Bitte hier klicken [137 KB]
Durchführungsbestätigung der Eltern Selbsttests: Bitte hier klicken [62 KB]


Bleiben Sie auf dem Laufenden:

Die aktuellen Regelungen finden Sie auf der Internetseite des hessischen Sozialministeriums.Bitte hier klicken

Fragen und Antworten zu Kinderkrankentagen und zum Kinderkrankengeld vom 10.02.2021: Bitte hier klicken

Presseinformation der hessischen Landesregierung vom 22.06.2021: Bitte hier klicken [370 KB]

Hygienekonzept zum Schutz von Kindern und Beschäftigten in Kitas vom 29.06.2021: Bitte hier klicken [198 KB]

Eltern-Fachkraftbrief des hessischen Sozialministers Kai Klose vom 21.07.2021: Bitte hier klicken [184 KB]

Coronavirus-Basisschutzmaßnahmenverordnung (CoBaSchuV) des Landes Hessen vom 22.06.2022: Bitte hier klicken [242 KB]




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