06.10.2020: Produktive Teamtage

Viel Spaß gab es bei der Bewegungsfortbildung


Von Krabbelkäfern und Rennpferden

Produktive Teamtage der Bewegten AWO-Kindertagesstätte Lorscher Straße

"Das ist ein sehr motiviertes Team",
lobte Katja Gutperle, die Leiterin der Bewegten AWO-Kindertagesstätte Lorscher Straße, ihre Mitarbeiterinnen. Diese treffen zusammen mit ihr seit 01.10.2020 pädagogische, organisatorische und logistische Vorbereitungen, damit ab November hoffentlich alles nach Plan läuft, wenn die ersten Kinder zusammen mit ihren Eltern in die neue Einrichtung kommen.

Am ersten Tag wurden die neuen Mitarbeiterinnen von Jutta Schmiddem, der AWO-Vorsitzenden, und Peter Lichtenthäler, dem Leiter der AWO-Geschäftsstelle, begrüßt. "Bitte melden Sie sich, wenn Sie ein Anliegen an den Träger haben", so die Vorsitzende, "bei uns werden Sie auf offene Ohren stoßen". Lichtenthäler forderte die Pädagoginnen auf, die Teamtage dazu zu nutzen, sich ein Bild davon zu machen, "wie aus ihrer Sicht die Bewegte AWO-Kindertagesstätte Lorscher Straße werden soll, denn mit einem klaren Ziel vor Augen könnten Schwierigkeiten in der Anfangszeit besser überwunden werden."

Der VTV hat dem neuen Team für 4 Wochen Räume in der Jahn-Halle unentgeltlich zur Verfügung gestellt, beste Voraussetzungen, um intensiv planen und gleichzeitig bei dem Schwerpunkt Bewegung in die Praxis kommen zu können. Agnes Manka, die stellvertretende Leiterin der Kindertagesstätte, hatte sich um eine 3-tägige Fortbildung in Bewegungserziehung bemüht und war beim Kreis Bergstraße fündig geworden: Dort läuft ein Kooperation des Gesundheitsamtes mit dem Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg, um dem Bewegungsmangel für Kindern im Kindergartenalter etwas entgegen zu setzen. Dabei geht es nicht um geplante Turnstunden, sondern darum, den Kindern natürliche Bewegungsabläufe näher zu bringen, denn "leider stellen wir fest, dass eine stetig wachsende Zahl von Kindern bei der Einschulungsuntersuchung beispielsweise nicht mehr rückwärts laufen oder dem Hampelmann machen kann", so Diana Stolz, die Erste Kreisbeigeordnete, die eigens nach Viernheim gekommen war, um das Projekt zusammen mit Reinhild Zolg, der Gesundheitspräventionsbeauftragten des Kreises Bergstraße, vorzustellen.

Ebenfalls werden ein Erste-Hilfe-Kurs für das Team sowie viele andere konzeptionelle Themen, wie das Bild vom Kind, Partizipation (Beteiligung der Kinder), Planung des Tagesablaufes, die Eingewöhnungsphase in der Kindertagesstätte und vieles mehr, feste Bestandteile der Teamphase sein. "Mir ist wichtig, dass das Team von Anfang an dabei ist und nicht ein fertiges Arbeitskonzept übergestülpt bekommt", so Katja Gutperle. "Passende Gruppennamen haben wir bereits gefunden: Krabbelkäfer, Kletteraffen, Springmäuse, Flughörnchen und Rennpferde – eine gelungene Kombination von Tiernamen und Bewegungsarten. Diese Tiere werden sich dann auch in unserem Logo wiederfinden."

Auch der Spaß und die Teamfindung an sich kommen nicht zu kurz und sind fest im Ablauf der Teamfindungs- und Planungsphase berücksichtigt. "Die letzte Oktober-Woche wird höchstwahrscheinlich dafür genutzt werden, um noch nicht vollständig bearbeitete Themen fertig zu stellen, die Einrichtung soweit möglich einzuräumen, gemeinsam den Start mit den ersten Kindern konkret zu planen und die Räume dementsprechend zu gestalten", erläutert Katja Gutperle. "Wir sind der Stadt Viernheim sehr dankbar, dass sie uns die Zeit für diese Vorbereitungen gibt – das ist eine gute Basis für einen gelungenen Start der Kindertagesstätte", ergänzt Peter Lichtenthäler.




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