AWO - Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Viernheim

Geschichte der AWO

Am 13. Dezember 1919 wurde die Arbeiterwohlfahrt in Berlin von der Reichtagsabgeordneten Marie Juchacz gegründet.

In den folgenden Monaten und Jahren wurden überall Ortsvereine, Kreisausschüsse, Landes- und Bezirksausschüsse ins Leben gerufen.

Das führte dazu, dass die AWO bereits nach einigen Jahren im Reichsgebiet flächendeckend organisiert war.

Die Arbeiterwohlfahrt gab in der damaligen schlechten Zeit nach dem ersten Weltkrieg Hungernden warme Mahlzeiten, wurde in der Jugend- und sozialen Gerichtshilfe, der Armenbetreuung sowie der Sozialhilfe tätig und bot Kindererholungen an. Ein Zeugnis der Notwendigkeit von Ferienwanderungen war die Teilnahme von oftmals mehr als 1.000 Kindern.

Die Ehrenamtlichkeit ist wie vor 1933 auch heute noch ein Garant unserer Arbeit.

Ein Verband wie die Arbeiterwohlfahrt hätte trotz aller Ehrenamtlichkeit nicht überlebt, wenn nicht öffentliche Mittel (die Dienste und Einrichtungen stehen der gesamten Bevölkerung zur Verfügung) zur Verfügung gestellt würden.

Leider stellen die Mittelkürzungen der öffentlichen Hand unseren Verein und damit nicht zuletzt auch die Arbeit der Ehrenamtlichen, vor immer größere Herausforderungen. Vor dem Hintergrund der Einsparung gerade bei den Schwächsten in unserer Gesellschaft, sind Spenden, ehrenamtliches Engagement und Mitgliedschaften für einen Verband wie die Arbeiterwohlfahrt unerlässlich.



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