26.07.2017: Verabschiedung der Bundesfreiwilligen

Verabschiedung vor der AWO-Geschäftsstelle von links: Timothey Wellenreuther, Yann Keller, Enes Cenik, Julia Schletter, Susanne Frenzel und Peter Lichtenthäler


AWO verabschiedet engagierte Freiwillige

Julia Schletter, Enes Cenik, Yann Keller und Timothey Wellenreuther waren ein Jahr im Mobilen Menü-Service tätig

"So engagierte Freiwillige hatten wir schon lange nicht mehr!",
mit diesen Worten verabschiedete Susanne Frenzel, die Einsatzleiterin des Mobilen Menü-Service der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Viernheim vier Freiwillige am Ende ihres Dienstes. "Viele glauben, dass man einfach nur alten Leuten das Essen bringen muss, aber da steckt ein Vielfaches mehr dahinter", ergänzt sie. In der Tat umfasst der Mahlzeiten-Bringdienst eine ganze Reihe von Aufgaben und Fähigkeiten, von der Beratung der Kunden und der Bestell-Annahme über die tägliche Meldung des Bedarfs an die Großküche, die Planung der Fahrtouren, den persönlichen Kontakt mit den Kunden, die Wartung der Fahrzeuge bis hin zur Annahme von Reklamationen.

"Mir ist wichtig, dass unsere Freiwilligen den Menü-Service komplett zu ihrer Sache machen, sich damit identifizieren und eigene Verantwortung übernehmen", meint Peter Lichtenthäler, der Leiter der Geschäftsstelle. "Wenn sie dann Anforderungen gegenüberstehen, die ihnen völlig neu sind, ist es für ihre berufliche Entwicklung umso förderlicher, wenn ihnen das am Ende erfolgreich gelingt – und das können wir hier ohne Einschränkung sagen. Das Schwierigste und Wichtigste zugleich sind im Übrigen nicht die administrativen Aufgaben, sondern der soziale Kontakt mit älteren Menschen, für die unser Menü-Service oft eine wichtige Verbindung mit anderen Menschen darstellt."

"Ja, das stimmt", bestätigt Julia Schletter, eine der vier Freiwilligen, "und die Dankbarkeit ist umso größer, wenn alles zufriedenstellend funktioniert. Wir bekommen oft ein Trinkgeld oder einen Pausensnack zugesteckt – da spürt man, wie wichtig es ist, was wir hier tun". Ihre Kollegen Enes Cenik und Yann Keller bildeten mit ihr zusammen ein Jahr ein echtes Team – Timothey Wellenreuther kam in den letzten drei Monaten noch hinzu. Die Freiwilligen würden den Dienst bei der AWO anderen jungen Menschen unbedingt empfehlen "Hier kann man echt viel für seine eigene Zukunft profitieren", meinen sie – "und außerdem sind die Chefs in der AWO voll in Ordnung!"

Presseberichte über die Verabschiedung:

Viernheimer Nachrichten vom 26.07.2017
Südhessen Morgen vom 28.07.2017
Viernheimer Tageblatt vom 29.07.2017 [667 KB]




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